PRESSEMITTEILUNG NR. 3/2005 

116. HAUPTVERSAMMLUNG BESCHLIESST HÖHERE DIVIDENDE SEMPERIT IM 1. QUARTAL 2005 WEITER AUF WACHSTUMSKURS

1. GESCHÄFTSJAHR 2004 
DIVIDENDE VON 54 CENT (52 %) AUF 70 CENT (67 %) ERHÖHT
Der guten Ertragslage im vergangenen Geschäftsjahr entsprechend hat die heute abgehaltene Hauptversammlung der börsenotierten Semperit AG Holding über Antrag des Vorstandes die Erhöhung der Dividende  von 54 Cent auf 70 Cent je Aktie beschlossen. Dies entspricht einer Ausschüttung von 67 % auf das eingezahlte Grundkapital.

Unternehmenskennzahlen

2003 2004
Umsatz in Mio. € 463,5 477,4
EBIT in Mio. € 43,2 48,2
EGT in Mio. € 44,3 52,0
Umsatzrentabilität in % 9,6 10,9
Gesamtkapitalrentabilität in % 13,3 14,6
Eigenkapitalrentabilität in % 28,5 28,6

2. LAUFENDER GESCHÄFTSGANG 2005
WEITERES WACHSTUM
Die Semperit-Gruppe setzt auch im heurigen Jahr trotz eines eingetrübten  Konjunktur-Horizonts ihren Wachstumskurs fort. Wie dem heute veröffentlichten Quartalsbericht zu entnehmen ist, hat sich der Umsatz im ersten  Quartal 2005 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um rund 5 % auf 124,8 Mio. € und das Ergebnis um rund 8 % auf 12,5 Mio. € erhöht. Für das Gesamtjahr wird zum nunmehr bereits 15. Mal in Folge eine weitere Ergebnisverbesserung  erwartet.

SEMPERIT AUF EINEN BLICK (in Mio. €)

Q1 01 Q1 02 Q1 03 Q1 04 Q1 05 Diff. 05/04
Umsatz in Mio. € 94,1 107,1 115,0 118,6 124,8 +5,2 %
EGT in Mio. € 9,3 10,1 10,5 11,6 12,5 +7,8 %
Beschäftigtenstand 31.3. 5.467 5.560 5.818 5.679 5.935 +4,5 %

Im größten Segment Sempermed (Umsatzanteil 36 %) waren die weltweiten Produktionskapazitäten im Berichtszeitraum voll ausgelastet. Im Stammwerk Wimpassing erhöhten sich bei steigendem Auftragsstand Umsatz und Ertrag den Erwartungen entsprechend. Die zur Verfügung stehenden Kapazitäten der Werke in Thailand und China waren durch ergänzende Auftragseingänge aus Europa bis an die Grenzen beansprucht. Bei der US-Vertriebstochtergesellschaft Sempermed USA wurde mit einer offensiven Marktbearbeitung auf eine deutliche Umsatzsteigerung hingearbeitet.

Im Segment Semperflex (Umsatzanteil 29 %) setzte sich die expansive Entwicklung un-vermindert fort. Vor allem das Segment Hydraulikschläuche erlebte eine überdurchschnittlich dynamische Entwicklung. Die aufstrebende tschechische Schlauchfabrik Semperflex Optimit,  in der die Großinvestitionen für  Kapazitätserweiterung und Modernisierung in der Endphase waren, beeindruckte weiterhin durch überdurchschnittliche Produktionszuwächse.

Die Industrieschlauch-Produktion im Stammwerk Wimpassing konnte trotz der zunehmend preisaggressiven Konkurrenz aus Niedriglohnländern eine Umsatzsteigerung erzielen. Auch die italienische Konzerngesellschaft Roiter stärkte ihre Position am südeuropäischen Absatz-markt. Die thailändische Schlauchfabrik Semperflex Asia verzeichnete bei planmäßig fort-schreitender Kapazitätsaufstockung Absatz- und Umsatzzahlen merklich über dem Vorjahresniveau.

Im Segment Semperform (Umsatzanteil 18 %) hielt die unterschiedliche Entwicklung in den einzelnen Sparten an. Insgesamt summierten sich die Umsätze aber auf ein merklich höheres Niveau als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. In Wimpassing verlief die Entwick-lung plankonform expansiv, wobei die Bereiche Eisenbahnoberbau und Schitechnik eine überdurchschnittliche Geschäftsausweitung aufwiesen; ähnliches gilt für Profile, Seilbahn-ringe und Filtermembranen. Die Umsätze von Semperform Ungarn dagegen verharrten in etwa auf dem Vorjahresniveau.

Im deutschen Bauprofile-Werk Semperit Deggendorf wurden die Anstrengungen intensiviert, um verloren gegangene Marktanteile wieder zurückzuholen, verstärkt im Neukundengeschäft zu akquirieren und neue Zielgebiete zu erschließen. Damit einher ging eine Erhöhung der Exportanteile, da der deutsche Markt infolge der anhaltenden Schwäche der Baukonjunktur weitere Schrumpfungstendenzen offenbarte.

Im Segment Sempertrans (Umsatzanteil 17 %) erwies sich die größte Gesellschaft Sempertrans Belchatow in Polen weiterhin als die marktstärkste. Das laufende Geschäftsjahr begann in nahezu allen Märkten und Segmenten mit Umsatz- und Ertragssteigerungen jenseits der Erwartungen. Weniger zufrieden stellend verlief der Jahresbeginn bei der französischen Konzerngesellschaft S.F.B.T., die weiterhin mit regional bedingten Struktur-schwächen und einem Nachfragerückgang bei Metallbändern zu kämpfen hat. Die indische Gesellschaft Sempertrans Nirlon konnte bei nahezu allen Kennzahlen die Planwerte über-treffen. Wegen des hohen Nachfragewachstums am indischen Markt stieß die Produktion bereits an die Kapazitätsgrenzen.

Wien, Mai 2005

 

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Kontaktperson

Monika Riedel
Director Group Communications and Sustainability
T +43 1 79777-620