Semperit unter den drei Finalisten beim europäischen Innovationspreis EARTO

07.07.2016 (Presseinformation)

Semperit und das Polymer Competence Center Leoben (PCCL) sind mit dem weltweit ersten anti-allergenen Operationshandschuh Sempermed® Syntegra UV für den europäischen Innovationspreis EARTO 2016 nominiert. Mit einer innovativen Produktionstechnologie, den einzigartigen Produkteigenschaften und dem energieeffizienten Herstellungsprozess schafften es die beiden Entwicklungspartner unter die drei Finalisten aus insgesamt 35 Einreichungen. Die Verleihung des EARTO findet am 12. Oktober 2016 in Brüssel statt.

Semperit entwickelte gemeinsam mit PCCL in mehrjähriger Forschungsarbeit eine völlig neuartige Produktionstechnologie. Alleinstellungsmerkmal ist, dass der Operationshandschuh aus dem Naturlatex-ähnlichen Material Polyisopren anstelle von potenziell allergieauslösenden Beschleunigerchemikalien durch UV-Licht vernetzt wird. „Unser Ziel war, ein Produkt zu entwickeln, dass allergischen Reaktionen vorbeugt. Das ist uns mit dem Sempermed® Syntegra UV gelungen. Mit ihm können wir seit der Markteinführung 2013 zur Verbesserung der Lebensqualität von Millionen Fachkräften im europäischen Gesundheitswesen beitragen“, sagt Richard Ehrenfeldner, Chief Operating Officer bei Sempermed. .

Reduzierung des CO2-Fußabdrucks

Neben der innovativen Produktionstechnologie überzeugten die EARTO-Jury auch die einzigartigen Produkteigenschaften des Sempermed® Syntegra UV. Denn der hautfreundliche Handschuh ist einem hochwertigen Latex-Operationshandschuh in puncto Tastgefühl, Tragekomfort und Anschmiegsamkeit ebenbürtig. Ein weiteres Argument war der energieeffiziente Herstellungsprozess, der durch niedrigere Temperaturen und höhere Durchsatzraten zu einer deutlichen Reduktion des CO2-Fußabdrucks führt. Das Verfahren ist patentiert und bereits mehrfach ausgezeichnet. .

EARTO (European Assocation of Research and Technology Organisation) ist eine gemeinnützige internationale Vereinigung mit Sitz in Brüssel. Mit dem EARTO-Award zeichnet die Organisation Innovationen mit hohem sozialem oder wirtschaftlichem Nutzen für die EU aus. Der Award wird heuer zum achten Mal in Folge verliehen. .

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Über Semperit

Die börsennotierte Semperit AG Holding ist eine international ausgerichtete Unternehmensgruppe, die in den Sektoren Medizin und Industrie hochspezialisierte Produkte aus Kautschuk entwickelt, produziert und in über 100 Länder weltweit vertreibt: Untersuchungs- und Operationshandschuhe, Hydraulik- und Industrieschläuche, Förderbänder, Rolltreppen-Handläufe, Bauprofile, Seilbahnringe und Produkte für den Eisenbahnoberbau. Die Zentrale des österreichischen Traditionsunternehmens, das seit 1824 besteht, befindet sich in Wien. Die Semperit Gruppe beschäftigt weltweit über 7.000 Mitarbeiter, davon knapp 4.100 in Asien und mehr als 800 in Österreich (Wien und Produktionsstandort Wimpassing, Niederösterreich). Zur Gruppe gehören weltweit 22 Produktionsstandorte sowie zahlreiche Vertriebsniederlassungen in Europa, Asien, Australien und Amerika. Im Geschäftsjahr 2015 erzielte der Konzern einen Umsatz von 915 Mio. EUR sowie ein EBITDA von 96 Mio. EUR.

Über Sempermed

Sempermed ist das größte Segment der Semperit Gruppe und zählt zu den weltweit führenden Herstellern von medizinischen und Industriehandschuhen. Im niederösterreichischen Wimpassing, Forschungszentrum von Sempermed, werden in enger Zusammenarbeit mit Anwendern und Experten laufend neue Produkte entwickelt und getestet. Seit mehr als 95 Jahren erzeugt Sempermed Handschuhe in Spitzenqualität und setzt als weltweiter Technologieführer Maßstäbe in Qualität und Innovation. Sempermed garantiert optimale Sicherheit und Zuverlässigkeit durch modernste Fertigungstechnologien, höchste Produktionshygiene und strengste Qualitätskontrollen.

Über PCCL

Die Polymer Competence Center Leoben GmbH (PCCL) ist das führende österreichische Zentrum für kooperative Forschung im Bereich Kunststofftechnik und Polymerwissenschaften. Gemeinsam mit Unternehmen der Kunststoffwirtschaft und Universitäten (u.a. Montanuniversität Leoben) werden von den knapp 100 hochqualifizierten MitarbeiterInnen F&E-Projekte für innovative Kunststofflösungen in einem breiten Feld von Anwendungen (von Automotive-, Luftfahrt- und Packaging- bis hin zu Solar- und Photovoltaikanwendungen) bearbeitet. Ergänzt wird dieses durch das K-Projekt „Functional Polymer Composites (PolyComp)" im Bereich von polymerbasierenden Kompositen für Anwendungen in der Elektrotechnik und Elektronik (www.pccl.at).


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