„Flyingbelt“ von Sempertrans und Agudio in Brasilien im Einsatz

01.07.2016 (Presseinformation)

Flyingbelt

    • Mit rund 7 Kilometern ist der Flyingbelt der längste der Welt
    • Neues Schüttgut-Transportsystem befördert Material effizienter, sicherer und umweltfreundlicher
    • Erfolgreiche Kooperation mit Projektpartner Leitner Ropeways/Agudio

    Barroso/Wien, 1. Juli 2016 – Das Segment Sempertrans der internationalen Semperit Gruppe hat gemeinsam mit dem italienischen Seilbahnbauer Leitner Ropeways und seiner Marke Agudio ein völlig neues Schüttgut-Transportsystem über lange Distanzen, den „Flyingbelt“ eine Mischung aus Seilbahn und Fördergurt, realisiert. Der einzigartige Seil-Fördergurt verbindet eine Kalksteinmine im Südosten Brasiliens mit einem Zementwerk von LafargeHolcim, dem weltweit größten Baustoffhersteller. Unter schwierigsten topographischen Bedingungen werden 1.500 Tonnen Kalkstein pro Stunde in bis zu 36 Meter Höhe transportiert. Der neue „fliegende Gurt“ ist mit rund 7 Kilometern der längste der Welt.

    „Mit dem fliegenden Gurt haben wir das innovativste Transportsystem für Schüttgut installiert. Der Sempertrans-Fördergurt überwindet nicht nur schwer zugängliches Gelände in luftiger Höhe, sondern befördert das Material auch effizient und umweltfreundlich. Stündlich sparen wir mehr als 40 Lkw-Fahrten ein“, kommentiert Thomas Fahnemann, Vorstandsvorsitzender der Semperit Gruppe das Sempertrans-Projekt. „Wir sind weltweit der einzige Fördergurthersteller, der über die Technologie für einen Seil-Fördergurt verfügt“, so Fahnemann weiter.

    Effizient und umweltfreundlich
    Der mit 7 Kilometern längste fliegende Fördergurt der Welt wurde im Sempertrans-Werk in Frankreich produziert und nach Brasilien verschifft. Den Kunden LafargeHolcim überzeugten die langfristig niedrigeren Betriebskosten und die höheren Transportkapazitäten. So beträgt der Stromverbrauch der neuen Förderanlage nur etwa ein Drittel konventioneller Seilbahnsysteme, und statt der vorher maximal 400 Tonnen pro Stunde können nunmehr in der gleichen Zeit 1.500 Tonnen Kalkstein transportiert werden. Auch die bei traditionellen Fördergurten erforderlichen Bauarbeiten am Boden, die stark in Natur und Landschaft eingreifen, waren beim Flyingbelt in Brasilien nicht notwendig.

    Nach dem erfolgreichen Abschluss des Projektes für LafargeHolcim wollen Sempertrans und Agudio weitere Kunden von der neuen Technologie überzeugen. Neue Projekte sind in Vorbereitung, auch abseits des Kernsegments Bergbau.

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    Die börsennotierte Semperit AG Holding ist eine international ausgerichtete Unternehmensgruppe, die in den Sektoren Industrie und Medizin hochspezialisierte Produkte aus Kautschuk entwickelt, produziert und in über 100 Länder weltweit vertreibt: Untersuchungs- und Operationshandschuhe, Hydraulik- und Industrieschläuche, Fördergurte, Rolltreppen-Handläufe, Bauprofile, Seilbahnringe und Produkte für den Eisenbahnoberbau. Die Zentrale des österreichischen Traditionsunternehmens, das seit 1824 besteht, befindet sich in Wien. Die Semperit Gruppe beschäftigt weltweit über 7.000 Mitarbeiter, davon knapp 4.100 in Asien und mehr als 800 in Österreich (Wien und Produktionsstandort Wimpassing, Niederösterreich). Zur Gruppe gehören weltweit 22 Produktionsstandorte sowie zahlreiche Vertriebsniederlassungen in Europa, Asien und Amerika. Im Geschäftsjahr 2015 erzielte der Konzern einen Umsatz von 915 Mio. EUR sowie ein EBITDA von 96 Mio. EUR.

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    Mit Fertigungsstätten in Polen, Frankreich, China und Indien gehört Sempertrans zu den größten und technologisch führenden Fördergurtherstellern der Welt. Das Portfolio umfasst sowohl Fördergurte mit Textil- als auch mit Stahlseilkarkassen und geht optimal auf die Anforderungen der jeweiligen Einsatzgebiete ein. Diese reichen vom Berg- und Tagebau bis hin zu Schwerindustrie und Seehäfen. Fördergurte von Sempertrans zeichnen sich weltweit durch hohe Betriebssicherheit und lange Lebensdauer aus. Dank ihrer maßgeschneiderten Fertigung überzeugen sie auch durch hohe Vielseitigkeit. Dabei betreut Sempertrans Kunden von der Konzeption über die Herstellung und den Einbau bis hin zur Wartung und ist weltweit mit seinem Produktions- und Distributionsnetz mit kompetenten Partnern beim Service und Design von Anlagen vertreten. Durch die verstärkte Präsenz in Wachstumsmärkten wird Sempertrans auch in Zukunft von der hohen Nachfrage nach Rohstoffen und Energie profitieren. Im Geschäftsjahr 2015 erzielte das Segment Sempertrans einen Umsatz von 165 Mio. EUR (rund 18% des Konzernumsatzes) sowie ein EBITDA von 24 Mio. EUR.


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