Märkte
Semperit Gruppe I Geschäftsbericht 2016
9
66%
Anteil der urbanen
Bevölkerung 2050
In rund 30 Jahren werden zwei Drittel
der Menschen in Städten leben – aktuell
ist es etwas mehr als die Hälfte. Wachsen
werden vor allem die Millionenstädte in
Asien, Afrika und Südamerika.
Konjunkturelle Entwicklung
Der Sektor Medizin entwickelt sich weitgehend konjunkturunabhängig, der Sektor
Industrie ist konjunktursensitiver. So führte die zuletzt schwache Wirtschaftsentwick-
lung zu einem allgemein herausfordernden Marktumfeld für
unsere Fördergurte, Hydraulikschläuche oder Handläufe. Im
Handschuhgeschäft wiederum entwickelte sich die Nachfrage
ungeachtet der weltweiten Konjunkturtrends weitgehend
stabil. Hoher Wettbewerb führte jedoch zu erheblichem
Preisdruck im Sektor Medizin.
33%
Bevölkerungs-
wachstum bis 2050
9,7 Milliarden Menschen sollen bis
2050 auf der Welt leben. Für das Jahr
2100 wird die Weltbevölkerung von
den Vereinten Nationen sogar auf
11,2 Milliarden geschätzt.
30%
Steigerung des
Energiebedarfs bis 2035
Die Energie-Nachfrage wächst
stetig. 2035 wird weltweit rund
30% mehr Energie verbraucht
werden als heute.
Starke Marktposition in von Megatrends getriebenen Märkten
Für Semperit bedeuten diese Megatrends großes Wachstumspotenzial. Mehr Menschen, steigender Wohlstand und höhere
Hygieneanforderungen bzw. Investitionen in das Gesundheitswesen bedeuten steigende Nachfrage nach Handschuhen. Gleichzeitig
treiben wachsende Städte bzw. die fortschreitende Industrialisierung der Landwirtschaft die Bauindustrie und den Maschinenbau an –
was wiederum mehr Bedarf für unsere Schläuche, Handläufe oder Fensterprofile ergibt. Vom damit einhergehenden Rohstoff- und
Energieverbrauch profitiert wiederum unser Fördergurtgeschäft. Mit unseren Segmenten verfügen wir über starke Marktpositionen,
um diese Megatrends erfolgreich zu nutzen.
USA
Europa
Südamerika
Asien
10–20
25-30
100
Bedarf an
Untersuchungs-
handschuhen
pro Person und Jahr
Unser Geschäft ist stark von globalen Megatrends getrieben.
Bevölkerungswachstum, Urbanisierung und Rohstoff- bzw.
Energiehunger führen ebenso wie wachsender Wohlstand
in den Entwicklungsländern zu steigender Nachfrage nach
Semperit-Produkten.
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