Werte leben. Werte schaffen.

Welche Haltung bestimmt unser Verhalten?

Die Achtung voreinander, der Umgang miteinander und die Verantwortung füreinander sind keine direkt messbaren ökonomischen Erfolgsfaktoren. Und dennoch ist der Stil der Zusammenarbeit für den Erfolg unseres Unternehmens entscheidend.

Wir wollen unser tägliches Handeln an folgenden Grundsätzen orientieren:

Vertrauen und Verantwortung

Vertrauen und Verantwortung

Vertrauen führt – zu Eigeninitiative und Mitverantwortung. Und wer Vertrauen schenkt, dem kann man in der Regel auch vertrauen. So schafft Vertrauen eine Atmosphäre, die Angst überwindet und Mut befördert, in der Fehler toleriert werden und konstruktive Kritik möglich wird.

Vertrauen zu genießen muss allerdings mit der Bereitschaft korrespondieren, Verantwortung zu übernehmen. Das bedeutet, sich selbst zu fordern, indem man Gestaltungsspielräume nutzt, Arbeitsabläufe verbessert und Veränderungen anregt. Verantwortung beinhaltet also ebenso die Fähigkeit, sich selbst zu motivieren.

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Wertschätzung und Verlässlichkeit

Wertschätzung und Verlässlichkeit

Wertschöpfung und Wertschätzung haben in der Arbeitswelt und im Geschäftsleben viel miteinander zu tun. Letzteres fördert Ersteres. Wertschätzung beinhaltet die Anerkennung des Mitarbeiters als Mitgestalter. Sie ist die Basis für gute Teamarbeit, in der alle von Verlässlichkeit und Verbindlichkeit profitieren. Verlässlichkeit beinhaltet das Einhalten von Zusagen und Absprachen. Und Verbindlichkeit setzt voraus, aufrichtig und unvoreingenommen zu sein.

Zur verlässlichen, partnerschaftlichen Kooperation gehört auch der offene und transparente Dialog mit Lieferanten und Kunden. Deren Sicht und Erfahrung stellen oft ein „externes Vorschlagswesen“ dar und sind wertvolle Quellen für Ideen und Innovationen.

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Initiative und Engagement

Initiative und Engagement

Unternehmerisches Denken und Handeln ist keine Frage der Position. Unternehmerisch agiert derjenige, der in seinem direkten Arbeitsumfeld sowohl Chancen als auch Defizite erkennt und Initiativen zur Verbesserung ergreift. Jeder verhält sich unternehmerisch, der wirtschaftlich und nachhaltig agiert und der den Einsatz unserer Sach- und Finanzmittel optimiert. Entschlossenheit und Mut sind gefordert, wenn es gilt, die Routine zu verlassen, um unbekanntes Terrain zu betreten und zu „erobern“. Denn künftig genügt es nicht, die Dinge nur richtig zu machen – wir müssen auch die richtigen Dinge unternehmen.

Wer kostenbewusst und umsichtig arbeitet, leistet einen persönlichen Beitrag, unseren Aufwand zu verringern und unser Ergebnis zu verbessern. Durch offene Information und couragierte Kommunikation werden Wissen und Know-how ausgetauscht und geteilt. So entstehen belastbare Netzwerke, was die Qualität unserer Entscheidungen und Arbeitsprozesse deutlich erhöht. Wenn wir bereit sind, Erkenntnisse und Erfahrungen zu teilen, entstehen die höchsten Synergien und die besten Innovationen – und am Ende wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Fortschritt.

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Fairness und Loyalität

Fairness und Loyalität

Man kann seine Erwartung und Bereitschaft in puncto Fairness und Loyalität gut in einem gedanklichen Rollenspiel abschätzen: Wären wir gerne unsere eigenen Vorgesetzten, Mitarbeiter, Lieferanten oder Kunden?

Faires Verhalten verfolgt nicht um jeden Preis den eigenen Vorteil. Fairness steht für einen redlichen Umgang miteinander. Wer fair ist, lebt nicht auf Kosten anderer. Er leistet seinen persönlichen Beitrag zum Erfolg des Unternehmens: diszipliniert und engagiert.

Loyalität fordert und fördert die Identifikation mit dem Unternehmen. Sie gestattet faire Kritik und hilft, Unzulänglichkeiten zu akzeptieren und individuelle Ziele dem Erfolg des Ganzen unterzuordnen. Die Zukunft des Unternehmens hat im Zweifel immer Vorrang gegenüber der Karriere des Einzelnen. Auf der anderen Seite hat die Unternehmensleitung dafür Sorge zu tragen, dass die berechtigten Interessen des Einzelnen gewahrt werden. Denn Loyalität ist auf Gegenseitigkeit angelegt. Man kann nur so viel Loyalität erwarten, wie man bereit ist, selbst zu geben.

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Integrität und Aufrichtigkeit

Integrität und Aufrichtigkeit

Ein regelkonformes Verhalten – intern wie extern – ist die Grundvoraussetzung jeglicher persönlichen Integrität und Autorität. Die bewährten Tugenden des „ehrbaren Kaufmanns“ orientieren sich aber nicht nur an Vorschriften, sondern auch am Geist des guten Willens. Deshalb gilt es, das eigene Recht stets mit den legitimen Interessen von Kollegen, Lieferanten und Kunden abzuwägen.

Der aufrichtige Mensch bleibt sich zwar treu, erkennt und anerkennt aber auch die Belange der anderen. Schließlich ist derjenige besonders glaubwürdig und authentisch, der seine Überzeugung mutig vertritt, aber auch in der Lage ist, seinen Standpunkt aufzugeben, wenn er besseren Argumenten begegnet. Realistische Selbsteinschätzung und kritische Selbstreflexion ist daher ein Merkmal von Stärke.

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